Aufklärung in den Lehrplan!

Aktuell läuft eine Petition, die fordert, dass ab sofort auch Aufklärung über psychische Krankheiten in den Schule stattfinden soll.

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Einige Abiturienten aus dem Süden Münchens haben nicht nur einen vielbeachteten Film über Depression gedreht („Grau ist keine Farbe“), sondern auch eine Petition gestartet: Die Aufklärung über psychische Krankheiten wie eben die Depression soll fester Bestandteil des Lehrplans werden! Diese Woche sprachen sie deshalb vor einem Ausschuss des Bayerischen Landtags. Ich glaube, ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich das mehr als gut finde.

Wer die Petition unterstützen will klickt, einmal bitte hier:

Link zur Petition

Und wer mehr darüber lesen will, klickt bitte hier:

Link zur Website des Filmprojekts „Grau ist keine Farbe“

Link zum Artikel des Bayrischen Rundfunks zur Ausschusssitzung des Landtags

Das Wichtigste? Dein Team.

Und wenn ich im neuen Job dumme Kollegen habe? So oder so ähnlich höre ich es oft im Freundeskreis. Eigentlich taugt die Arbeit schon lange nicht mehr, aber die Kollegen sind super. Dass das Arbeitsteam einer der wichtigsten Faktoren ist, die den Arbeitsalltag beeinflussen, ist nichts Neues. Wie aber funktioniert ein Team eigentlich gut?  Weiterlesen „Das Wichtigste? Dein Team.“

Buch- und Filmtipp: Silver Linings

„Silver Linings“ bedeutet übersetzt Silberstreif, also der goldfarbene oder silbrige Rand, den Wolken haben, wenn die Sonne hinter ihnen steht. Im Englischen existiert zudem das Sprichwort „every cloud has its silver lining“, was frei übersetzt in etwa „es ist nie alles schlecht“ bedeutet.

Ich habe das Buch auf Englisch gelesen („Silver Linings Playbook“), verzeiht mir daher bitte, wenn sich der ein oder andere englische Ausdruck hier einschleicht.

Pat ist nach Jahren in der Nervenheilanstalt wieder zu Hause. Seine Mutter hat ihn endlich heimgeholt und er ist glücklich: Sein Bruder hat ihm eine Saisonkarte für sein Footballteam geschenkt und „apart time“, die Trennungszeit von seiner Ehefrau Nikki, scheint nun auch bald vorbei zu sein. Nur bekommt er sie nicht zu Gesicht. Keiner weiß, wo sie ist, auf Fragen weichen ihm alle aus. Außer seiner neuen Bekannten Tiffany.Sie ist die Schwägerin seines besten Freundes, verwitwet, nymphoman, depressiv. Sie verspricht ihm, Briefe zwischen ihm und Nikki zu vermitteln – aber nur, wenn Pat dafür mit ihr gemeinsam für den Tanzwettbewerb „Dance against Depression“ trainiert. Dafür muss er aber einige Heimspiele sausen lassen…

Matthew Quicks Hauptpersonen, im Film gespielt von Bradley Cooper und Jennifer Lawrence, freunden sich an. Aus den beiden Außenseitern wird ein starkes Team, gegenseitig helfen sie sich Schritt für Schritt ins Leben zurück. Eine bewegende, traurige, auf jeden Fall beeindruckende Geschichte über uns alle, Football, Tanzen, Liebe und Leidenschaft.

In diesem (seltenen) Fall sind sowohl Buch als auch Film sehr, sehr empfehlenswert. Das Buch, das gänzlich aus Pats Perspektive heraus erzählt wird, erlaubt uns tiefgründigere Einblicke in seine Gedankenwelt: Wie er die Welt nach Jahren in der Anstalt sieht. Was die „apart time“ für ihn bedeutet. Der Film dafür bietet zahlreiche Football- und Tanzszenen, deren Ausdruckskraft wir im Buch nur erahnen können sowie, nicht zu vergessen, Bradley Cooper, Jennifer Lawrence und Robert de Niro.

Ein Buch und Film für alle: Für die Jungs gibt es Football (Philadelphia Eagles!), für die Mädels tolle Tanzszenen und die Liebesgeschichte, für alle gemeinsam gibt das ein rundes Gesamtbild ab. Unbedingt lesens- bzw. sehenswert!

Das Buch gibt’s nicht nur am Amazonas, sondern u.a. auch hier: Hugendubel.de