Aufklärung in den Lehrplan!

Aktuell läuft eine Petition, die fordert, dass ab sofort auch Aufklärung über psychische Krankheiten in den Schule stattfinden soll.

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Einige Abiturienten aus dem Süden Münchens haben nicht nur einen vielbeachteten Film über Depression gedreht („Grau ist keine Farbe“), sondern auch eine Petition gestartet: Die Aufklärung über psychische Krankheiten wie eben die Depression soll fester Bestandteil des Lehrplans werden! Diese Woche sprachen sie deshalb vor einem Ausschuss des Bayerischen Landtags. Ich glaube, ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich das mehr als gut finde.

Wer die Petition unterstützen will klickt, einmal bitte hier:

Link zur Petition

Und wer mehr darüber lesen will, klickt bitte hier:

Link zur Website des Filmprojekts „Grau ist keine Farbe“

Link zum Artikel des Bayrischen Rundfunks zur Ausschusssitzung des Landtags

Ent-Stigmatisierung psychischer Krankheiten via Strafvollzug?!

Ich weiß, es war hier sehr lange recht ruhig – die Ausbildung, der Versuch, aus meinen vielen kurzen Blogtexten einen langen (Buch-)Text werden zu lassen und der viele Schnee haben mich ganz schön auf Trab gehalten in den letzten Monaten. Aber das, was ich am Montagnachmittag zufällig gelesen habe, beschäftigt mich zu sehr, um darüber zu schweigen. Um es schlicht zu formulieren: Ich bin entgeistert!

Stigmatisierung (Nomen): Ächtung, Diskriminierung 

Ent- (Präfix): drückt in Bildungen mit Substantiven aus, dass etwas entfernt wird

(Duden)

Entstigmatisierung bedeutet also, dass das Stigma, das etwas anhaftet, entfernt werden soll. Im Eingangstext des neuen Gesetzesentwurfs „Bayerisches Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz“, erklärt die Bayerische Staatsregierung, dass mit Hilfe dieser neuen Regelungen psychische Krankheiten und damit psychisch Kranke entstigmatisieren will.

Entsprechend liest sich auch der erste Teil des Gesetzes ganz gut: Die Staatsregierung will den Ausbau des psychiatrischen Auffangnetzes in Bayern vorantreiben, unter anderem plant sie auch den Aufbau eines jederzeit erreichbaren Notdienstes. Soweit so gut. Soweit vielleicht sogar sehr gut.

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