Ich wär‘ grad so gern im Pauschalurlaub…

Eine Woche im Vier-Sterne-Hotel mit eigenem Pool und Strand in Fußnähe – wie verlockend sich das gerade anhört! Einfach am Strand liegen, lesen, schwimmen, sich den Bauch vollschlagen, und unproduktiv sein. Wie schön wäre das gerade?

Nichts selber organisieren müssen, nicht einmal überlegen müssen, wo es abends zum Essen hingehen soll, keine Action, einfach nur Meer. Davon träume ich seit Juni. Gleichzeitig traue ich mich kaum, das auszusprechen: Ich wäre diesen Sommer so gerne in einen Pauschalurlaub gefahren. Ich bin fast schon neidisch auf meine Eltern, die gerade in Ägypten am Strand liegen und ab und zu schnorcheln gehen.

Wie kann es denn sein, dass der Pauschalurlaub mittlerweile so verrufen ist, dass ich mich für diesen Wunsch fast schäme? Gut, mein letzter Pauschalurlaub ist auch fünfzehn Jahre her, ich bin da keinen Deut besser. Und wenn mir jemand bisher von seinem Urlaub erzählt hat, fand ich es auch viel spannender, wenn derjenige etwas erlebt hat, ein bisschen mehr wie nur am Strand liegen. Dabei ist es doch eigentlich genau das, was die meisten von uns im Urlaub brauchen: Endlich mal ein bisschen Ruhe. Endlich mal runterkommen. Abstand vom stressigen Alltag – und nicht zusätzlich noch einen stressigen Urlaub.

Gott, läge ich gerade gern eine Woche am Meer.

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