Jakobsweg.

„Falls ich jemals wieder in der Lage bin, den Jakobsweg zu gehen – dann gehe ich.“

Das habe ich mir im Sommer vor drei Jahren geschworen – oder Gott gelobt, ich bin mir selbst nicht so ganz sicher, was von beidem nun genau.

In den Wochen vor meiner Krankschreibung wollte ich einfach nur weg. Ich wollte davon laufen, auf und davon. Ich wollte nicht zurückblicken müssen, ich wollte nicht mehr denken, ich wollte einfach nur laufen. Nachdem sich dann mein Freund von mir getrennt hatte und damit auch der gemeinsame Kroatien-Urlaub ins Wasser fiel, fasste ich einen Plan: In meinen – nun unverplanten – zwei Wochen Urlaub würde ich Jakobsweg gehen. Aber soweit kam ich schließlich nicht mehr.

Aber eben jetzt, endlich, Kopf und Knie (das dann letztes Jahr nicht wollte) sind fit und ich nutzte meine zwei Wochen Pfingstferien: 300 Kilometer, bergauf und bergab lief ich Oviedo bis eben nach Santiago de Compostela. Diese 300 Kilometer waren toll, anstrengend, entschleunigend, scheiße, wunderbar, lustig, deprimierend – alles, aber vor allem: besonders.

Ich bin gerade dabei, meine Fotos zu sortieren und in ein Fotobuch zu packen, deshalb habe ich hier erstmal eine kleine Fotogalerie für euch. Mehr Gedanken zum Jakobsweg, zum Gehen, zum Alleinsein – gibt’s demnächst 🙂

 

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2 Kommentare zu „Jakobsweg.“

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