Die Kunst des Pendelns

Es geht mir wieder gut. Das Thema Eingliederung ist erstmal auf unbestimmt verschoben, das Kriegsbeil zwischen meiner Therapeutin und mir ist begraben. Die schwer bis leicht depressiven Zustände sind weg. Ich bin vielleicht nicht hyperaktiv und überdreht gut drauf, aber ich habe Antrieb und bin im positiven Bereich, sofern ich keinen Druck verspüre.

Und dann bin ich wieder im alten Kreislauf: Ich fühle mich gut. Also will ich etwas machen. Das geht gut und macht Spaß. Also mache ich noch etwas. Und noch was. Und dann geht es mir von einer Minute auf die andere wieder schlecht.

Ich will ganz, ganz sicher nicht noch einmal zurück und die Abwärtsspirale erleben oder auf der untersten Treppenstufe rumkrebsen. Und gerade deswegen: Ich werde das Gefühl nicht los, dass der schwerste Teil erst noch kommt. Mir geht es gut, wenn ich ein gewisses Niveau an Aktivität und sozialen Kontakten habe. Aber ich darf nicht wesentlich darunter oder darüber kommen. Und diesmal unterstützen auch keine Medikamente oder Vorgaben von Therapeuten oder Ärzten. Das muss ich diesmal ganz alleine auspendeln.

 

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